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Was wird bei einem Leistungstest eigentlich gemessen?
Die wichtigsten Messgrößen für einen Leistungstest sind:

a) die Herzfrequenz
b) die Laktatkonzentration im Blut

Laktat ist das Endprodukt des anaeroben Stoffwechsels und der beste Indikator für die Ausdauerleistung. Durch einen Laktattest lässt sich die Fettstoffwechselgrenze oder die aerob-anaerob Schwelle genau bestimmen. Nur mit Hilfe der Blutlaktatkonzentration bei körperlicher Belastung kann man auf die individuelle Stoffwechselsituation schließen. Die Trainingsempfehlungen sind daher wesentlich genauer als bei Herzfrequenz Testverfahren, die von einer Faustformel abgeleitet werden.
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Das Messen des Laktates im Kapillarblut des Fingers oder des Ohrläppchens ist die einfachste und sicherste Methode das Training zu steuern. Die Laktatkonzentration im Blut hat zudem entscheidenden Einfluss auf die Regenerationsdauer von Hormon- Immun- und Zentralnervensystem.

Bei tiefen Trainingsintensitäten laufen im Muskel die aeroben Prozesse. Diese Prozesse, die Fette und Kohlenhydrate verbrennen, bilden wenig Laktat. Mit zunehmender Intensität stellt der Muskel von der dominanten Fettverbrennung auf die Kohlenhydratverbrennung um, die sogenannte anaerobe Glykolyse. Die Energiebereitstellung wird mit Kohlenhydraten, aber ohne Sauerstoff gebildet, wodurch dann Milchsäure (=Laktat) entsteht.



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